Donnerstag, 15. August 2013

Berlin, Berlin

Naja, fast !

In Anbetracht der Tatsache, dass es nur noch vier Tage  (ja, richtig gelesen. Ich kann es auch kaum fassen) sind, bis es losgeht, noch ein kurzer Eintrag über des Ausreiseseminar.
Wir sind nach Grünheide/Alt-Buchhorst direkt an den Peetzsee gefahren um vorallem zu schwitzen und uns von Mücken zerstechen zu lassen.
Ob das eventuell als zusätzliche Vorbereitung für die Ostafrikareisenden unter den Freiwilligen war oder trotzdem einfach nur anstrengend lass ich mal dahingestellt...
Themen des Seminars waren unter anderem "Rassismen in mir","Meine Einsatzstelle", Gespräche mit ehemaligen Freiwilligen, HIV&AIDS, Entwicklungspolitik  und natürlich auch: WANN KÖNNEN WIR ENDLICH IM SEE SCHWIMMEN, GEHEN ES SIND 37°C - BITTEEE!
Außerdem hat sich durch unseren Neuzuwachs Tamara das Mwanzateam komplettiert.
Fotos gibt es leider nur direkt aus Berlin vom Brandenburgertor, seht es uns nach, dass wir nicht wie Photoshopmodels aussehen, es war wirklich, wirklich warm !

Luca & Lena


Es gibt auch noch einige weitere News, schlechte und gute:
Die schlechte ist, dass es wohl bei Amani gebrannt hat und das Wohnprojekt der Mädchen nicht mehr steht. Für Tamara und mich ist natürlich vorrangig wichtig, dass die Mädchen gut neu untergebracht werden und das Projekt sobald wie möglich weitergeführt werden kann, über eventuelle andere Nachmittagsbeschäftigungen können wir uns dann ja vor Ort kümmern. Zum Glück wurde soweit wir wissen niemand verletzt!

Die gute Nachricht ist, dass ich eine neue Zimmergenossin habe:

Mme Carotte lächelt zur Abwechslung mal

Mme Carotte ist mir wärmstens von meiner Mama und Andreas empfohlen worden, sie soll weder schnarchen noch rauchen (und das obwohl sie Französin ist! Vorurteile sind eben doch nicht so cool, wie alle immer sagen) und auch sonst eine sehr angenehme Zeitgenossin sein. Zur Probe schläft sie schon seit etwa einer Woche mit in einem Bett und ich muss sagen: Sie ist wirklich weich & herzig und die beste Trösterin, wenn ich in Anbetracht der ganzen bevorstehenden Trennungen ein oder zwei Tränchen verdrücke. Aber mal sehen, wie unser Verhältnis nach einem Jahr als Zimmergenossinnen aussieht...