Liebe Leser_innen,
ja, ich bin nun schon seit knapp 3
Wochen zurück aber wenn man fast einen Monat herumreist bleibt doch
so einiges liegen und das Leben im hier und jetzt ist dann doch
wichtiger als euch über meine Reisezeit auf dem Laufenden zu halten.
Vorallem da wir direkt nach unserer Ankunft in Mwanza gearbeitet
haben und sich im neuen Jahr einige Änderungen und Neuerungen
ergeben haben. Mehr dazu in einem anderen Eintrag.
Heiligabend, so heißt ja die schöne
Überschrift hier. Davon will ich gerne kurz berichten, wobei ich
vorallem auf die Artikel meiner Mitfreiwilligen Lena und Tamara
verweisen möchte.
Zur Weihnachtszeit war Tamaras Familie
zu Besuch und wir verbrachten noch einen Tag gemeinsam auf Jiwe Kuu
mit unseren Freunden Eddie und Sebo. Wie man auch auf den Bildern
sieht, kein Gefühl von Vorweihnachtszeit. Wie denn auch? +30°C und
Sonnenbrand – es ist doch sehr überraschend wie sehr ich Kälte,
einen dicken Schal und einen warmen Tee brauche um mich weihnachtlich
zu fühlen.
| von hinten nach vorne: Florian (Tamaras Bruder), Waltraut, Tamara und ich |
| Familienähnlichkeit ist nicht zu übersehen! |
| Eddie erklärt uns die Legende der Kisukuma über Jiwe Kuu. |
Heiligabend war dann dennoch sehr
schön. Lena hatte für uns alle ein fabelhaftes Menü aus
Vorspeisensuppe, Hauptgericht (Lasagne<3) und Nachspeise gezaubert
und es gab sogar eine kleine Bescherung: Waltraut & Benno (Mama &
Papa Tamara) hatten uns alleine Kleinigkeiten mitgebracht und
vorallem auch an unsere Projekte gedacht. In unserem geschmückten
Wohnzimmer, dass wir in letzter Minute noch von Abstellkammer zu ein
bisschen heimeligem Raum umfunktioniert hatten, mit Lichterkette und
Menschen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind war dann schon auch
ein sehr warmes, weihnachtliches Gefühl.
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| Lichterketten und Dunkelheit, eine Gemütlichkeit, die unser Wohnzimmer eindeutig brauchte um uns in Weihnachtsstimmung zu versetzen. |
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| Beim Essen, im Hintergrund unser Wandschmuck. |
Danach erst kam aber der wirklich schönste Teil für mich: Die Weihnachtspakete meiner Familie. Ich
habe glaube ich 30Minuten lang geweint, weil mir klar geworden ist,
wie sehr ich euch alle liebe und dass es einfach wunderschön ist,
wie gut ihr micht kennt und wisst worüber ich mich an Weihnachten
freuen würde und dass selbst 4 Monate Abwesenheit nichts daran
ändern.
| So chaotisch sieht es aus, wenn man Weihnachtsgeschenke auspackt und dann anstatt zu sortieren in Tränenn ausbricht. :P |

