Morgens hat uns Sono abgeholt und ist mit uns zu Fuß zur Hauptstraße runter, wo unsere Daladala-station ist (sie heißt genau wie unser Viertel Iloganzala) um nicht nur live dabei zu sein, wenn wir das erste Mal mit einem Fahren, sondern um uns den Weg zur Sprachschule zu zeigen.
Zum Glück müssen wir an der Clinic raus, sodass wir uns das bisher merken können.
An der Sprachschule haben wir dann Mama Salalah richtig kennen gelernt (am Tag zuvor bei der kurzen Tour mit Sono haben wir sie nur kurz begrüßt). Sie ist eine ausgewanderte Deutsche und wird mit uns nicht nur Kiswahili lernen und uns die Kultur näher bringen sondern ist auch sonst unsere Mentorin vor Ort.
Da wir aber weder etwas zu Essen noch zu Trinken zu Hause hatten (wir haben total verplant uns abends irgendwie drum zu kümmern) fing der Unterricht heute noch nicht an, sondern wir sind auf den Markt zu Mama Sakina gegangen und konnten dort richtig leckeres Frühstück genießen. Chapati, Bohnen und süßer Tee - es war alles mehr als gut!
Danach ging Mama Salalah mit uns noch Geld abheben (1€ ~ 2000 Tansanische Schilling/Tsh) und danach klärten wir nur Organisatorisches, wie z.B. unsere Internetsticks usw. und dann ging es auch schon wieder mit Josephat, einem Angestellten des ILTCs zur Daladalastation und diesmal sind wir alleine gefahren, aber es hat alles perfekt geklappt.
Zu Hause haben wir mit Nyamisi ihr super leckeres Essen genossen und ausgiebig das Internet genutzt und waren sogar kurz auf dem Markt. Alleine sind wir leider noch total aufgeschmissen, außer Hallo (Hujambo?) und Danke (Asante) können wir eigentlich nichts sagen und dank Nyamisi kriegen wir aber einen guten Preis für alles und müssen nicht mehr zahlen, weil wir als Mzungu (Weiße) für reicher gehalten werden.
| Für Chiara ein Bild des 5000 Tsh-Scheins. Nashorn!! |
Andererseits zahle ich nur 200Tsh (10ct) für eine Sms ins Ausland.
Abends haben Tamara und Lena dann nochmal etwas von Nyamisi aufgewärmt und einen TomateZwiebelAvocadosalat gemacht, der fast so gut wie von Oma gemacht schmeckte.
| Gute Nacht - auch von Brownie, Fred & Mme Carotte |
Für die nächsten drei Wochen hat Sono uns ein volles Programm bereitgestellt, aber ich werde ja berichten. Ein Tag hier fühlt sich im Moment so dicht an als wären es statt 24 Stunden 60 oder mehr, weil auch so viel neues, für mich aufregendes, passiert.