Sonntag, 15. September 2013

Grillabendeskalation

Dr. Daniel hat uns zum Grillen zu sich nach Hause eingeladen.
Sein Haus bewohnen jetzt Tamara und ich, denn es ist nicht nur wunderschön eingerichtet, sondern hat einen großen Garten und die geilste Terrasse, die man sich vorstellen kann.
Zusammen mit Romain, einem Freund von ihm aus Frankreich, der für 2 Wochen hier in Tansania für die NGO, bei der er angestellt ist (irgendwas mit erneuerbaren Energien), haben wir einen Grillabend wie in Deutschland verbracht: Salat, Wurst, Fleisch, Brot und Kräuterbutter. Es war richtig schön in seiner Laube einfach zu sitzen, zu reden, aber auch vorallem Daniels Lebensgeschichte zu hören (er spricht fließend Englisch, Französisch und Portugiesisch).
Als dann später Aufbruchstimmung kam, beschlossen wir noch in die Bar des Tilapia-Hotels zu gehen, wo Daniel öfters seine Abende verbringt (es liegt direkt neben dem Yachtclub und gehört indirekt einigen der tansanischen Inder, die dort mit Daniel Mitglieder sind).
Es war mehr als nett, mit vom Doktor persönlich verschriebener Dawa (Medizin), einem leckeren Drink, und guter Musik. Als die Musik jedoch immer besser, die Bar aber immer leerer wurde, beschlossen wir nach den guten Erfahrungen von Nils und mir zum Tanzen in den Fusion Club zu fahren.
Es war ein wirklich schöner, feuchtfröhlicher Abend (vorallem für Nils, der nach spontanen Hitzewallungen in den Hotelpool sprang) den wir hoffentlich noch öfters wiederholen werden.
Oder um es mit einem Dr.-D-Zitat zu sagen:
"So ein FSJ ist das Beste, was man machen kann und ihr seid so jung (er selbst ist 34, Anm. der Rednerin) und dann passiert euch noch das Beste: Ihr trefft mich !"
Falsche Bescheidenheit gehört nicht zu seinen Stärken.Wobei er schon auch Recht hat, er hat uns einiges hier in Mwanza gezeigt und ist ziemlich cool drauf. Irgendwie eine Mischung aus klassischem Aussteigertyp und trotzdem intelligent, reflektiert und mit klarem Lebensziel.
Dawa, getrunken von Lena, Nils und Tamara
Tamara und ich.
mit Romain und Dr. Daniel