Sonntag, 27. Oktober 2013

Everyday I'm busy

Alltagstrott ist definitiv noch nicht eingekehrt, aber viele Dinge wiederholen sich in einer Regelmäßigkeit, dass sie zumindest irgendwann Normalität sein werden.
Dazu gehört zum Beispiel jeden Tag nach der Vorschule unterschiedliche Aktivitäten mit den Mädels zu machen. Neben UNO und malen und rechnen waren wir diese Woche Haare rasieren. Hier in Tansania ist es hygienisch begründet absolut üblich für Mädchen kurz geschorene Haare bzw. Cornrows zu tragen.
Amina - vorher/nachher
Happy - vorher/nachher
Jennifer - vorher/nachher
Tumaini - vorher/nachher
Zainabu - vorher/nachher
Der ganze Ausflug war für die Mädels sehr aufregend und wir haben viel mehr als sonst rumgealbert. Außerdem haben wir getanzt (hier spielt immer irgendwo ultra laut Musik) und über unsere Sprachbarrieren und Verständigungsversuche gelacht.
Helleni<3
Jennifer im Saloon.
Zwei super putzige Kinder, die die ganze Zeit richtig niedlich gelacht haben.
Zainabu wird frisiert. So ein Iro wär doch auf was für sie, oder?
Sie wollten unbedingt Gangsterrapperbilder machen :D
Liebe Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen überall hin. :P
Hochkonzentriert. Wir waren überrascht wie zeitaufwändig jede Rasur ist, mindestens 15 Minuten pro Kopf.

Straßenbild in Kiseke, dem Viertel wo das AGH ist.
Mama Eusebia und Teacher Teddy passen auf uns verrückten Flohhaufen auf.
Die Quietscheente von Leontien, die leuchtet und Geräusche macht ist das absolute Highlight
bei den Mädels.
Tamara und die Mädels.
Es ist echt krass, wie schnell man sich daran gewöhnt, dass überall eine Sprache gesprochen wird, die man nicht versteht. Also, wie oft ich gar nichts mitkriege von dem was um mich gesprochen wird, aber wie wenig mich das stört in dem speziellen Moment. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich die Sprache nicht trotzdem unbedingt lernen will oder schon aufgegeben habe, aber es ist wirklich bemerkenswert wie schnell man sich daran gewöhnt mit einem Minimum an Verständnis zurechtzukommen. Und das dauerhaft. Und wie wenig es doch auch stört, sich unmündig zu fühlen. Zu Beginn war es echt eine große Umstellung aber inzwischen ist es total normal, dass wir wegen Kleinigkeiten, die wir in Deutschland eben schnell selbst geklärt hätten, Sono oder Mama Salalah oder eben einen Fundi(Handwerker) anrufen.
Weiterhin verbessern wir uns in alltäglichen Fähigkeiten, die hier überlebenswichtig sind.
Rührei mixen. Kochschwierigskeitsgrad *****.
Tamara kann ein Flasche mit einer anderen Flasche öffnen. YAY!
 Gestern haben wir der Mutti Salalah geholfen letzte Dinge zu packen und zu sortieren - ihr erinnert euch, sie ist ab dem 28. Oktober in Deutschland und sammelt Spenden - auch für die Mädels die ihr oben seht !! Und heute morgen um 5 haben Lena und ich sie dann noch direkt vom Busbahnhof verabschiedet, da wir in Nyegezi bei Stephan und Leonie übernachtet haben und so kurz zur Verabschiedung losziehen konnten, da sie genau 100m von der Busstation ihr Haus haben.
vlnr: Nadja (eine deutsche Krankenschwester), Leonie, ich, Stephan und Lena.
Es macht aber auch Spaß.
Und endlich auch ein Foto von unserem Chef Sono, bei dem Nils, Lena und ich heute richtig lecker zu Mittag essen waren.
Auf dem Sofa mit Sono und Lars, dem "kleinen" Eisbären.
Abends haben Leonie und Stephan dann noch bei uns übernachtet und zur Feier des Tages haben wir uns den Klassiker James Bond jagt Dr. No angeschaut.
Morgens halb 10 in Tansania - leider kein Knoppers, aber gute Laune.