Samstag, 7. Juni 2014

Mwezi wa Nne/April - F steht doch besser für Freizeit. Hihi.

Nachmittage und Wochenenden. Ja, auch die gibt es im Leben einer Freiwilligen. Daher kommen die folgenden Fotos und Geschichten, also rückt näher ran, liebe Kinderchen, damit ihr auch alles gut hört.

Nils Familie sandte ihre repräsentative Delegation in Form von Mama und Bruder Nils (Manchen dann doch vielleicht als Silke und Tom bekannt) für etwa zwei Wochen und so auch über Ostern.
Zufällig auch das Wochenende meines Geburtstages. Ja, es ist offiziell:

NOT A TEENAGER ANYMORE ! 

Ich bin jetzt ein Twen(ty). Oder so. 20 halt. Letzlich auch nur eine Zahl, aber ihr könnt es euch ja denken, von der einen Nacht auf die andere fiel plötzlich alles Junge, Jugendliche, Unreife, Unerfahrene und Dumme von mir ab und ich bin jetzt totaaaal weise. Und reif. Hier ein paar Dinge die wir da so getan haben, chronologisch:
Freitag, 18.04.2014 - ZWEI JAHRZENTE LUCA


Silke und mein wunderbarer Geburtstagsfrühstücktisch.
Da man auf diesem Bild die Realität nur erkennt,
wenn man dabei war:
WIR SIND RICHTIG, RICHTIG GUT IM ORANGENSAFT MACHEN.
Geburtstagskuchen á la Tanzania: Gäste füttern das Geburtstagskind...
...und andersherum.
Yumyumyum.
Dann sind wir ganz schnell als Pikipikiflotte zum schönsten Platz Mwanzas gedüst, Jiwe Kuu, haben dort gepicknickt und entspannt und dann eine Spaziergangwanderung zurück nach Hause gemacht, alles bei bestem Sonnenschein.
Preisverhandlungen. Motto: Hart, aber herzlich.
Drei Lieblingsgirls von Nils.
Heimweg.
Sukumalegende:Dieser Stein wurde vom höchsten Sukumagott
hingelegt und man kann sogar noch seinen Handabdruck sehen.
Randnotiz: Tom ist glaube ich nicht ganz so stark.
La Familia.
Suchbild: Wer Tamara und mich findet, kriegt 100Pluspunkte.
Felsbesteigung. Die Untengebliebenen bewundern
den emporgekletterten Helden.
Iloganzalacrew. So einfach ist das.
Und abends waren wir nicht nur alle schick Ausgehen sondern der in Rwanda kennen gelernte und sofort liebgewonnene Mika, Freiwilliger in Gisenyi, kam zu Besuch. Ein super Geburtstagsgeschenk. Und ein fröhlicher Abend, trotz Karfreitaggedenkzeit.

Im Daladala, viel zu schick eigentlich für public Transport.
Es lebe die burgeoise Dekadenz.
Nils hat alles fest im Griff.
Edel, edel. Könnte auch Champagnerwerbung sein.
(Tamara, Stephan, ich, Nils und Corinna)
Zum Glück hält Schickmachen nicht vom Spaßhaben ab.
Versuch zu zeigen: 9 Leute im Taxi. Vorne Fahrer, Mika und ich.
Hinten Stephan, Corinna, Silke, Nils, Tom und Tamara.
Samstag, 19.04.2014 - Ostervorbereitungen / Stadttour

Busy bees wie wir sind, waren wir gut beschäftigt. Wir haben Mika Rockcity gezeigt, Ostereier bemalt, bei Stromausfall mit unserer Nachbarin draußen gesessen und andächtig de Sternen gelauscht, Osterfeuer gehabt. Gelebt eben.
Photochallenge: Wer sieht am bescheuertsten aus.
Entspannen am Bismarckrock.
Der Fisch ! Mwanzas wahres Wahrzeichen, Hintergrund
unzähliger Hochzeits-, Abschluss-, Geburtstagsfotos.

Nur so zur Ergänzung: Die beiden Abgebildeten haben nicht geheiratet.
Osterfeuer. Mit Bier statt Bibel im Bild.
Fängt zwar beides mit B an aber macht trotzdem keinen guten Eindruck.
Entschuldigung.
Katze und Luca. Who's who?
Ostereierbemalen!
Bei Stromausfall im Hinterhof darauf warten, dass der Gottesdienst beginnt.
Sonntag, 20.04.2014 - Slappy Day

Weil's gerade so schön war sind wir dann direkt mit Mika und einem weiteren Freund, Salim, wieder rauf zu Jiwe Kuu. Und dort vom krassesten Regenschauer überrascht worden. Im Regen tanzen, lachen, lachen, lachen, ausrutschen, frieren, zittern, Zähne klappern, sich freuen.
Rundumblick. Wolkig mit Aussicht auf Sonnenstrahlen.
Friseur Mika rettet mich vor einem fiesen Knoten.
After Rain - Freezing but happy.
Some people dance in the rain. Others just get wet.
Leicht verstörter Salim: Im Regen draussen bleiben
war ihm dann doch eher neu.
It's a wonderful, wonderful life.
Rumble in the Jungle.
Sunshine, my only sunshine. You make me happy.
Ja, Ostern war wirklich, wirklich schön. Ich bin allen Menschen, die Teil davon waren, mehr als nur ein bisschen dankbar. Aber auch sonst haben wir nicht nur geschlafen im April.
Wir haben mit unseren Nachbarskindern ein Wettrennen veranstaltet.
Wäsche gewaschen.
Ich lächle zwar nett,aber es macht KEINEN Spaß. Eigentlich.
Außer man beginnt eine Wasserschlacht.
Was wir natürlich nie tun würden...
Mit Besuch gehen wir gerne ins Wohnzimmer und zünden sinnlos Streichhölzer an:
Nachtrag: Konyagi sadsad zwei Minuten.
Wer dabei war, weiß Bescheid, der Rest will's lieber nicht wissen. Glaubt mir.
Zuletzt unser Ausflug zum Ngitirihill bei uns hinterm Haus. Nachts ist dort nämlich immer wieder eine unglaublich schöne Anreihung von Lichtern zu sehen und wir wollten doch endlich mal rausfinden, was da abends so schön glitzert. Es ist eine Wetterstation, Mwanzas Erste genau genommen. Und der perfekte Ort um einen Drachen steigen zu lassen !
Spaziergänger in Mwanza.
Spazierengehen und Mwanza erkunden erhöht
den Serotoninspiegel offensichtlich.

Sehr professionell.
Nein, wir lachen uns nicht selbst aus, weil wir es einfach nicht gebacken kriegen.
Das muss so aussehen.
So klappt es bestimmt endlich.
So richtig Wind war halt leider echt nicht da...

Trotz Versagens (lag natürlich am Wind, nicht an uns)
Siegerpose.
Zum Abschied  dieses Artikels noch ein bisschen Verachtung von oben herab.