Heute war der erste Tag unseres drei Wochen Intensivsprachkurses. Also sind wir um 9.30Uhr los zur Sprachschule, wollten eigentlich noch schnell bei Mama Sakina frühstücken, jedoch hatten wir nicht mit unserem Daladala gerechnet: er sammelte einfach zwei Frauen ein, die offensichtlich einen ganzen Bananenwald geerntet hatten und auf dem Markt verkaufen wollten. Die Stauden in jede noch mögliche Ecke zu stopfen dauerte also entsprechend und wir gingen dann lieber direkt zum Unterricht.
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Mit diesem Daladala fahre ich für die BVB-fans
unter meinen Freund_innen eher nicht. |
Mama Salalah schickte uns direkt weiter zum Leiter des ILTCs, der von allen nur Sir genannt wird.
Er begrüßte uns nochmal sehr herzlich und zeigte sich optimistisch, dass wir uns ganz schnell wie zu Hause fühlen würden.
Den Rest des Vormittags lernten wir dann uns
vorzustellen und um etwas zu bitten.
Außerdem bekamen wir unsere erste Hausaufgabe auf !
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| Der Eingang des ILTCs |
Mittags
hatten wir 2 Stunden frei, bei der wir direkt mal Mwanzas älteste und
erste Eisdiele austesteten. Mit Schokosoße war das Vanilleeis echt
super, aber ohne schmeckte es irgendwie eher nach Kaffee oder so als
danach, was ich in Deutschland unter Vanille verstehe.
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| Mittagspause auf dem ILTC-Hof |
Nachmittags
kam dann der erste Grundwortschatzteil. Wir haben gelernt, dass Swahili
vorallem auf Nomen aufbaut und ähnlich wie im deutschen, wo der Satz
z.B. nach dem Geschlecht des Nomens aufgebaut ist, nach Nominalklassen
geht. Die erste davon ist die "Ki-Vi"-Klasse, benannt nach den Vorsilben
der Nomen (Ki oder Ch bei Singular, Vi oder Vy bei Plural).
Abends gab es dann Kartoffeln von Nyamisi .
Sono
kam vorbeit, sodass wir unsere Anliegen vorbringen konnten (u.a. kann
man unsere Vordertür nicht abschließen bzw. nur mit einem
Vorhängeschlosse, eine Toilette ist kaputt) und er hat sehr hilfsbereit
versprochen sich um alles zu kümmern.
Am meisten dankbar wär' ich, wenn wir es gemeinsam schaffen möglichst bald neue Matratzen zu besorgen, unsere aktuelle sind richtig durchgenudelt und man liegt einfach in einer Kuhle auf dem Lattenholz und es ist echt unangenehm, wenn man an die Ikeaqualität gewöhnt ist, so wie ich.
Ich muss jetzt auch schon wieder los, mit Nils einen Dialog anfertigen (das ist nämlich unsere Hausaufgabe).