Von uns allen liebevoll Mutti genannt,
möchte ich euch heute Christiane Strauch aka Mama Salalah
vorstellen, die während diesen Jahres uns nicht nur in die Wunder
des Kiswahili eintauchen lässt sondern uns als Supervisorin bei
allen Fragen zur Seite steht.
Hallo Mutti, wie geht es dir heute?
(lacht) Jetzt fang schon an mit deinen Fragen!
Okay, dann. Wer bist du und wieso kennen wir uns?
Ich bin zusammen mit Sir Charles Mwombeki für euch in diesem Jahr verantwortlich, und zwar rechtlich und sozial, eben für alles was so ansteht. Außerdem bringe ich euch Swahili bei. Und zwar akzentfrei!
Und, wie ist dein Eindruck von uns bisher?
Vielversprechend, ich freue mich auf das Jahr mit euch.
Aber bezüglich des Unterrichts...?
Habe ich noch nicht ganz die Hoffnung aufgegeben, dass ihr endlich bald mal Lernen werdet, sobald ihr länger arbeitet. Vorallem die Grammatik. (leicht vorwurfsvoller Blick in meine Richtung)
Hallo Mutti, wie geht es dir heute?
(lacht) Jetzt fang schon an mit deinen Fragen!
Okay, dann. Wer bist du und wieso kennen wir uns?
Ich bin zusammen mit Sir Charles Mwombeki für euch in diesem Jahr verantwortlich, und zwar rechtlich und sozial, eben für alles was so ansteht. Außerdem bringe ich euch Swahili bei. Und zwar akzentfrei!
Und, wie ist dein Eindruck von uns bisher?
Vielversprechend, ich freue mich auf das Jahr mit euch.
Aber bezüglich des Unterrichts...?
Habe ich noch nicht ganz die Hoffnung aufgegeben, dass ihr endlich bald mal Lernen werdet, sobald ihr länger arbeitet. Vorallem die Grammatik. (leicht vorwurfsvoller Blick in meine Richtung)
Wir sind ganz schuldbewusst. Es geht
uns ja auch nicht gut damit. Aber zurück zum Thema: Was gefällt dir
am meisten an deinem Beruf?
Tamara: Käse! (Mama Salalah hat durch ihre ganzen krassen Connections immer mal wieder Gouda aus Uganda)
Mama S: (lacht) Ja, das auch. Aber vorallem, dass jeder Tag anders ist als man erwartet und durch die unwahrscheinlich verschiedenen Schüler_innen ist man immer up to date bei allem was so in und um Mwanza passiert. Spaß macht vorallem 'dumme&naive' Menschen zu treffen und zu sehen wie sie Lernen und immer mehr sensibilisiert werden.
Was nervt besonders?
Wenn die sonst so braven Schüler nicht Lernen! Und viele Alltagskleinigkeiten.
(Ihr müsst wissen, Mama Salalah arbeitet 24/7 und ist irgendwie für alles persönlich verantwortlich, wofür man verantwortlich sein kann)
Sag mal, wieviel Sprachen sprichst du eigentlich?
Deutsch , Englisch, Kiswahili, Kisukuma, zumindest ein bisschen und theoretisch hebräisch.
Seit wann bist du hier?
Seit 1996, nach meinem Studium des Afrikanistik hatte ich Angebote alsProfessorin hier in Tansania, aber habe letztlich an verschiedenen Schule von Kindergarten, über Primary, Secondary und Highschool gearbeitet. Seit 2003, also genau zehn Jahren, bin ich jetzt am ILTC.
Last but not least: Eher ordentlich oder unordentlich?
Tamara: Käse! (Mama Salalah hat durch ihre ganzen krassen Connections immer mal wieder Gouda aus Uganda)
Mama S: (lacht) Ja, das auch. Aber vorallem, dass jeder Tag anders ist als man erwartet und durch die unwahrscheinlich verschiedenen Schüler_innen ist man immer up to date bei allem was so in und um Mwanza passiert. Spaß macht vorallem 'dumme&naive' Menschen zu treffen und zu sehen wie sie Lernen und immer mehr sensibilisiert werden.
Was nervt besonders?
Wenn die sonst so braven Schüler nicht Lernen! Und viele Alltagskleinigkeiten.
(Ihr müsst wissen, Mama Salalah arbeitet 24/7 und ist irgendwie für alles persönlich verantwortlich, wofür man verantwortlich sein kann)
Sag mal, wieviel Sprachen sprichst du eigentlich?
Deutsch , Englisch, Kiswahili, Kisukuma, zumindest ein bisschen und theoretisch hebräisch.
Seit wann bist du hier?
Seit 1996, nach meinem Studium des Afrikanistik hatte ich Angebote alsProfessorin hier in Tansania, aber habe letztlich an verschiedenen Schule von Kindergarten, über Primary, Secondary und Highschool gearbeitet. Seit 2003, also genau zehn Jahren, bin ich jetzt am ILTC.
Last but not least: Eher ordentlich oder unordentlich?
(leicht
entrüstet) Ordentlich!
Friedliebend oder rachsüchtig?
Friedliebend.
Rot oder grün?
Grün.
Wüste oder Schnee?
Wüste.Danke für deine Zeit, ich poste dann später was über dich auf meinem Blog.
Uuh, ich wollte immer schon berühmt werden.
Friedliebend oder rachsüchtig?
Friedliebend.
Rot oder grün?
Grün.
Wüste oder Schnee?
Wüste.Danke für deine Zeit, ich poste dann später was über dich auf meinem Blog.
Uuh, ich wollte immer schon berühmt werden.
Mama Salalah ist vom 29. Oktober bis 3.
Dezember in Deutschland um Spenden unter anderem für das ILTC-eigene
HIV-Projekt, Scholarships (wir werden auch über einen finanziert!)
und vorallem im Namen von Tamara und mir für Unterricht für
die Mädels vom Amani Girls Home zu sammeln.
Wenn jemand von euch eine Idee hat, wo
sie entweder tansanischen Schmuck verkaufen oder einen Vortrag halten oder einfach unsere Plakate aufhängen und für Fragen bereitstehen könnte, völlig egal
ob privat oder kirchlich oder betrieblich oder so, meldet euch bei
mir!
Hier noch eine Liste möglicher Vortragsthemen nach Themenkomplex.Themenkomplex 1: Internationale Beziehungen
- Libyen: Hintergründe und Konsequenzen des ersten offenen, bewaffneten Angriffs auf afrikanische Souveränität seit der Unabhängigkeit
- China und die USA - ein neuer „scramble“ für Afrika? Analyse aus tanzanischer Perspektive
- BRICS - eine Alternative zu IWF und Weltbank?
- „Die Asiaten sind unsere Freunde“ (Suwedi Rajabu, Geschäftsmann Dar es Salaam, Tanzania.BBC Juli 2013) - Die Wahrnehmung Indiens und Chinas in Tanzania.
- Vom IWF zu NGOs - Neue Formen der Einflußnahme im Süden der Welt.
- Biosprit und Wasserrechte - worum es dem Westen in Afrika wirklich geht.
- Sinn und Unsinn von Freiwilligenprogrammen nach Afrika. Eine Bestandsaufnahme genutzter und vertaner Chancen aus tanzanischer Perspektive.
- Handel statt Hilfe? Unterstützung, Handel und Absatzmärkte, die tanzanische Antwort auf die Schwerpunktverlagerung westlicher Afrikapolitik.
- Die Kommerzialisierung von Kleiderspenden - ein Beitrag zur Bekämpfung städtischer Arbeitslosigkeit.
- Konrad Adenauer Stiftung und Chadema - eine UN-heilige Allianz oder „Der Angriff politischer Stiftungen auf die tanzanische Souveränität“
- Die Weimarer Repuplik und Straßenunruhen in Tanzania - eine ganz gewöhnliche ungewöhnliche historische Verbindung.
- Destabilisierung unter dem Deckmantel von peoples power – der versteckte Angriff auf die tanzanische Souveränität
- Führt das Mehrparteiensystem zu einer Demokratisierung der Gesellschaft? Ein Mythos zerbricht.
- Jugendarbeitslosigkeit in Tanzania. Ein Ausweg aus der Krise.
- Die Zukunft der tanzanischen Union, wer hat Interesse am Zerfall des tanzanischen Staates? – Und warum die Union überleben wird.
- Fehlgeleiteter Glaube, Lehren aus der Babu-Kathastrophe oder „Glaubensbezogene Naturheiler und die Folgen.“
- Schizophrenie vs Besessenheit. Die Problematik der Erkennung und Behandlung psichiatrischer Krankheitsbilder in Tanzania.
- Freiheit der Forschung oder illegale Arzneimittelversuche?! Alternative Medizin in Tanzania.
- Phase 4. Das Leben mit dem Virus: Familiengründungen von Menschen mit HIV in Tanzania.
- Aids ist weiblich. HIV und Geschlecht in Afrika.
- Das hast Du Dir nur ausgedacht. Das Unverständnis tanzanischer Frauen für die psychosozialen Störungen Ihrer europäischen Schwestern.
- Aussetzung von Kindern mit geistiger/körperlicher Behinderung, ein neues Problem für den Umgang mit familienlosen Kindern.
- Nötig, nützlich, unbeliebt. Kondome in Tanzania.
- Facebook, Twitter, Jugend und Moral. Eine tanzanische Sichtweise.
- Jugendarbeitslosigkeit in Tanzania. Ein Ausweg aus der Krise.
- Die Jugend von heute ist die Nation von morgen. Soziale politische und ökonomische Parameter des Lebens in einem jungen Land.
- Kindesaussetzung, Straßenkinder und Mobjustice – ein neuer Komplex sozialer Probleme im städtischen Tanzania
- Sinn und Unsinn von Freiwilligenprogrammen nach Afrika. Eine Bestandsaufnahme genutzter und vertaner Chancen aus tanzanischer Perspektive
- Und wir sind auch dabei !!! Das soziopolitische Selbstvertrauen tanzanischer Frauen
- Wanawake Maendeleo – Frauen sind Entwicklung. Die Bewegung für Entwicklung von Mama Salma Kikwete. (Präsidentengattin in Tanzania)
- Kooperation statt Konfrontation. Bemühungen um die Neugestaltung der Geschlechtsbeziehungen in Tanzania
- Das hast Du Dir nur ausgedacht. Das Unverständniss tanzanischer Frauen für die psychosozialen Störungen Ihrer europäischen Schwestern.
- VICOBA , Saccos und revolving funds, ökonomische Selbsthilfe tanzanischer Frauen.
- Systemorientiert statt geldorientiert: Gründe für die Beförderung tanzanischer Frauen in Führungspositionen auf allen Ebenen.
- Wer eine Frau ausbildet, bildet die Nation.(Julius Kambarage Nyerere) Mädchenausbildung in Tanzania.
Themenkomplex 6: Religion
- Glaubensrealität in Afrika – die alltägliche Spiritualität.
- Leben aus einer anderen Kraft – Spiritualität in Afrika.
- Fehlgeleiteter Glaube, Lehren aus der Babu-Kathastrophe oder „Glaubensbezogene Naturheiler und die Folgen.“
- Schizophrenie vs Besessenheit. Die Problematik der Erkennung und Behandlung psichiatrischer Krankheitsbilder in Tanzania.
- Dämonen und Hexerei. Manifestionen des Antichrist in Tanzania. Oder: die in Europa ignorierte Hälfte des Christlichen Weltbildes.
- Markus 9,40: Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Das Zusammenleben von Christen und Muslimen in Tanzania.
| Sir im Interview mit den Medien. |
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