Tanzania-Zambia-Railway Express. Alleine der Name verspricht doch irgendwie schon so eine Art Abenteuer. Ich mein, nichts gegen Luxemburg-Deutschland-Schnelleisenbahn, aber seien wir mal ehrlich... die wahren, romantisch verklärten Illusionen kommen da nicht wirklich auf.
Wie sind wir eigentlich generell darauf gekommen innerhalb von zwei Wochen
etwa 4700km zurückzulegen?
Es fing alles mit
diesem Artikel an. Tamara schwärmte wochenlang davon, dass sie diese Reiseroute unbedingt ebenfalls machen wollte. Nach ein bisschen googlen hatten wir dann sogar noch ein weiteres Ziel (obwohl ja bekanntlich der Weg das Ziel ist undso) - die Viktoriafälle. Dazu an anderer Stelle mehr.
Zwei Tage nach unserem Seminar stehen wir also mit Trekkingrucksack und noch leichtem Sonnenbrand am TaZaRaBahnhof in Dar es Salaam. Mit dabei etwa 10 Tüten Toastbrot und
Johannes, ein weiterer
weltwärtsFreiwilliger aus Sambia, der ebenfalls auf unserem Seminar war.
Gemeinsam bezogen wir ein 4er-Abteil und warteten gespannt auf die Abfahrt des Zuges.
Dieser fuhr gegen Abend ab und wir hatten etwa 4 Stunden im Hellen, die wir vorallem mit aus-dem-Fenster-schauen verbrachten. Pünktlich zur Regenzeit ist das uns sonst bisher rotgelbstaubig erscheinende Tanzania total aufgeblüht und versprach uns tolle Ausblicke. So wie das
Selous Game Reserve, dass wir gerade erst zu Einbruch der Dunkelheit passierten und somit komplett verschlafen haben. Okay, Ironie off, wir hatten wirklich schöne Aussichten, trotzdem war es sehr schade pünktlich zum Sonnenuntergang durch das Gate zu rattern und zu wissen, dass iiiirgendwo da im Dunkeln Elefanten, Antilopen und Zebras waren und wir sie nicht sehen konnten.
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| Nils verabschiedet sich von Dar. |
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| Ob das Toast reichen wird? Sherlock Nils investigiert gleich mal. |
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Wie kalt/warm es wirklich ist, findet man eben nur im Selbsttest heraus. Hat Johannes gut erkannt. |
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| Was die Regenzeit so aus Tansania macht. Eine grüne Oase. |
Aber was genau haben wir eigentlich die drei Tage im Zug gemacht? Den kompletten Tansaniareiseführer durchgelesen (vorallem dann sehr praktisch, wenn man nach Sambia reist), alle anderen Bücher, die wir so dabei hatten inklusive eBooks, wir haben drei Mal am Tag vernünftig gegessen, im Speisewagen Karten gespielt, viel aus dem Fenster geschaut, bei jedem Halt frisches Obst und Gemüse gekauft, Tansania/Sambia bewundert und natürlich unendlich viel geredet.
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| Mondscheinlesestunde. |
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| Breakfast at Tazara's. |
Die Zugfahrt war wirklich schön, dennoch waren die letzten 10 Stunden dann irgendwie anstrengend. Abends gegen 22Uhr kamen wir endlich in Kapiri Mposhi an und entschieden uns noch nachts weiter in die sambische Hauptstadt Lusaka zu fahren um so schnell wie möglich wieder weiter nach Livingstone (Viktoriafälle). Es stellte sich dann heraus, dass es statt der versprochenen 2 Stunden 6 dauerte bis wir ankamen und da die Busticketbüros gegen 5 Uhr öffnen und wir um 6 den Bus nehmen wollten beschlossen wir, ebenso wie dutzende andere, die nacht am Busbahnhof zu verbringen und direkt weiter zu fahren.
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| Suchbild: Findet mich. |
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| Luca schläft, Tamara wacht. |