Samstag, 29. März 2014

Livingstone/Victoriafalls

Tja, ich habe die Hoffnung zwar noch nicht 100% aufgeben, aber erstmal sieht es so aus, als wäre Nils Kamera und somit auch ziemlich viele Bilder unseres Sambiatrips im Postsystem verloren gegangen. Glücklicherweise hat der andere Freiwillige in Sambia, dem die Kamera wiedergegeben wurde, vorher alle Bilder auf seinen PC überspielt, sodass wir sie nach dem Jahr zwar noch bekommen, aber naja, trotzdem sehr ärgerlich alles.


Es ist jetzt also 20 Tage her, dass ich geschrieben habe und das hatte viele Gründe, dass es so eine lange Pause dazwischen gab, vorallem den, dass Martin zu Besuch war. Aber dazu später mehr.


Wir sind also nachts in Lusaka angekommen und von dort aus morgens weiter bis nach Livingstone, benannt nach dem bekannten Forscher David Livingstone, die Stadt, bei der auch die berühmten Viktoriafälle liegen. Und genau das war ja auch das Ziel unserer Reise.
Direkt am ersten Tag ging es für uns zum Nationalpark der sambischen Seite der Fälle und was wir gesehen haben war wirklich atemberaubend.
Der erste Blick auf die Viktoriafälle.
Mosi-oa-Tunya - The smoke that thunders
(Name der einheimischen Kololo für die Viktoriafälle)
Siehst du den einen Wasserfall dort, den neben den anderen?
Zuerst sind wir dem Regenbogenpfad (ja, der heißt wirklich so) gefolgt. Eine gute Idee, wenn man den schönsten Teil der Fälle sehen will und tausende Regenbögen, eine schlechte Idee, wenn man trocken bleiben will. Aber wir hätten uns nicht unseren Spitznamen als das Wolfsrudel verdient, wenn wir nicht jaulend, jauchzend und springend in der hochspritzenden Gischt herumgetanzt hätten und jeden Tropfen genossen hätten.
Grenzbrücke von Sambia nach Simbabwe.
Nass.
"Scenes so lovely must have been gazed upon by angels in their flight." - David Livingstone

Überall um uns war Wald und obwohl der Nationalpark gut besucht ist, hatte man oft das Gefühl völlig allein und isoliert in einem Dschungel umherzurennen. Die Paviane, die von jedem Plastikgeraschel angezogen wurden, taten ihr übriges. Der Sambesi, der Fluss der Viktoriafälle, hat eine tiefe Furche in die Landschaft gegraben und um ihn näher zu betrachten muss man etwa 45Minuten bergab laufen, durch die schönsten Grünformationen bis sich plötzlich der Urwald lichtet.
Rasselbande.
Den zweiten Tag fiel Tamara leider aufgrund von Krankheit aus, aber Nils und ich unternahmen jegliche sportliche Aktivitäten, die an den Viktoriafällen möglich sind. Ich kleine Pupsbuchse hab' mich natürlich nicht getraut Bungeejumping zu machen, aber Nils zuzusehen war auch echt schon aufregend genug.

Vor dem großen Sprung...
Perfekte Körperspannung.
Geronimoooooooooooo.
Ein letztes Bild bevor auch ich mir endlich zutraue meine Höhenangst zu bekämpfen.
Alleine hätte ich mich wahrscheinlich nie getraut...

Wuhu, mit der Seilbahn in 100m Höhe von Sambia nach Simbabwe.
Die Zeit in Livingstone war echt schön und das Wetter hat zum Glück immer mitgespielt, dennoch mussten wir leider bald darauf wieder weiter, denn ziemlich viele Kilometer lagen noch vor uns da wir wieder Richtung Lusaka. Dort gab es eine riesige Mall und für und vorallem eins, was das Herz höher schlagen ließ: Frischkäse! Das Frühstück war ein Festessen.
Völlig ungestelltes Bild unseres Frühstücksalltags während unserer Backpackerreisen.
Für meine Mama und Leontien: Hier ist IMMER Sommer und es gibt IMMER Kinderjoy!
Sambia ist cool.