Dienstag, 8. April 2014

Mpulungu/Kalambofalls

Von Lusaka aus haben wir uns aufgemacht wieder Richtung Norden.
In der längsten, unangenehmsten und schrecklichsten Nachtfahrt in meinem und Nils' Leben und der entspanntesten in Tamaras. Wir sind uns ziemlich sicher, alle im selben  Bus gesessen zu haben, aber wer weiß, Wurmlöcher gibt es schließlich überall ;)
In Mpulungu am Lake Tanganyjika verbrachten wir 3 wunderschöne Tage direkt am See. Wir haben uns das Städtchen angeschaut, ich habe natürlich NICHT viel zu viel Geld für Stoffe ausgegeben, haben die Beine im Wasser baumeln lassen, endlich mal wieder ein normales Essverhalten zu regelmäßigen Zeiten begonnen und vorallem die grüne Frühlingslandschaft genossen.

Sonnenuntergang im Kongo beobachten von Sambia aus.
Klingt doch ein bisschen sehr nach Werbeprospekt, ist aber wahr.
Frühstück á la Mpulungu. Man isst, was man kriegen kann.
Um unsere Zeit aber auch ein wenig sinnvoll zu nutzen und noch etwas vom schönen Sambia zu sehen, sind wir bis zur Grenze mit Tansania gefahren und haben dort eine kleine Wanderung gemacht zu den Kalambofalls, der zu den höchsten Wasserfällen Afrikas gehört. Schon von weitem hört man das Wasser rauschen und nach einem kurzen Weg bietet sich plötzlich die gesamte Schönheit des Falls.
Zur Großansicht bitte klicken!
Familienportrait im 20. Jahrhundert. Oder nicht?
Jep, der afrikanische Busch. Alle Stereotype bestätigen sich.
Könnt ihr die giftige Schlange nicht sehen?
Gut, dass der Abgrund durch einen Zaun vor uns geschütz ist.
Nicht, dass wir ihm noch wehtun !
Ohne Angst die 235m bezwingen...
... sogar ein kleines Nickerchen direkt neben dem Grund. Wir sind wirklich hart!

Der Blick ins weite Tal, der linke Berg ist noch Sambia, die rechte Talseite Tansania.
Mehr als einen Blick nach rechts, auf die andere Seite des Flusses, nach Tansania
riskieren wir nicht. Zu reißend die Strömung, zu wenig sportintensiv die letzten 5 Monate.
Zur Perspektive dieses Bildes mehr im nächsten Blogartikel.

Sambia hat uns wirklich sehr gut gefallen, auch wenn unsere Zeit dort viel zu kurz bemessen war. die Natur war atemberaubend und die Menschen, die wir getroffen haben, super hilfsbereit, fürsorglich und lieb. Das umrechnen von Tansaniaschilling in Kwacha als Anstrengungen wog sich direkt auf mit der Möglichkeit immer englisch zu sprechen können und so Missverständnisse zu vermeiden. Ich beneide alle Freiwilligen vor Ort um ihr Einsatzland, habe jedoch auch gemerkt, wie wohl und zu Hause ich mich in Tansania fühle.