Freitag, 25. April 2014

Mwezi wa Tatu/März Arbeit

Da bin ich wieder, diesmal ein paar Eindrücke aus dem März im Gepäck.

Der März war ein Monat des Besuchs, zuerst waren Astrid und Paula da, zwei andere Freiwillige aus Iringa. Die beiden haben uns außerdem ebenfalls bei der Arbeitet begleitet und wunderbare Bilder von unseren Kiddies gemacht, die ich euch einfach nicht vorenthalten kann. 
vlnr Tamara, Luca & Teddy
So viele Bleistifte wie unsere Kinder kaputt machen, so viel kann man gar nicht anspitzen.
Steven & Eliwaza.
Loreen & Perazia.
Activity Day - Entengang.
Feuer, Wasser, Luft - wer zuletzt die Wand berührt, verliert.
Über's Seil, unter's Seil, auf'm Seil, mit'm Seil. 
Rebekka zeigt ihre Radschlagkünste.
Yahaya & Patrick.
Lesen üben und Dinge richtig bennen ist ebenso wichtig wie
Buchstaben schreiben können.
Regina.
Helen, Klassenclown und selbsternannte Ersatzlehrerin,
wenn es mal Streit gibt.
Es gibt eigentlich gar nicht zu viel zur Arbeit in der Vorschule zu sagen, aber ich dachte mir, dass ihr vielleicht Mal die Gesichter der Kinder sehen wollt, die ich Tag für Tag betreue, verhätschele, knuddele, ausschimpfe, bewundere, unterrichte und von denen ich lerne. Jedes Einzelne für sich ist echt der Wahnsinn, aber als Masse gehen sie uns auch schnell auf den Keks. Zum Glück lieben sie es zu Tanzen und zu Singen und wenn es dann doch zu laut wird und eigentlich nur wieder der Stock als Drohung helfen könnte, bilden wir meist einen Kreis und tanzen und singen. Davon muss ich unbedingt mal ein Video machen...
Nach dem Uji sind wir dazu übergegangen nochmals ein Lied zu singen, sodass wir einen gemeinsamen Abschuss haben:
Sasa, sasa. Saa ya kwenda kwetu. Kwaheri mwalimu, kwaheri mwalimu. Tutaonana kesho.(Jetzt ist es soweit, Zeit nach Hause zu gehen. Auf Wiedersehen, Lehrer_in, wir sehen uns morgen)
Kommen wir zu den Mädels. Im März haben wir gemeinsam Filme geguckt, getanzt (Macarena!), Ball gespielt, Haare geflochten und und und. Aber das Highlight war eindeutig unsere Übernachtung im Center!
Die Mädels waren so aufgeregt wie noch nie, haben uns jeden Tag gefragt, ob es schon endlich so weit ist und wir auch wirklich kommen und was wir machen werden. Wir haben getanzt, Kartentricks gezeigt, wir sind Seil gesprungen und vieles mehr. Abends haben wir gemeinsam gekocht (Spaghetti mit Tomatensoße und Gemüse), gespielt und einen Film geschaut.
Tamara, überfordert mit den Nudeln.
Anna.
Zainabu flechtet Mama Eusebia die Haare.
Tanzen und verkleiden. 

Außerdem haben wir Nils in seinem Projekt  besucht und gemeinsam am Activity Day seiner Klasse teilgenommen. Es war sehr spannend, einmal zu sehen, was Nils eigentlich jeden Tag macht und vorallem einen Einblick in die Arbeit mit Schüler_innen mit Behinderung in Tansania zu bekommen. Endlich Nils' Kolleg_innen und Schüler_innen kennen zu lernen, von denen wir schon so viel gehört hatten und auch mit einbezogen zu werden war wirklich ein schönes Erlebnis.
Musik machen mit Rasseln, Trommeln, Händen, Füßen, Xylophonen und mehr.

vlnr: Ramadhan, Nils, Shida, Charles, Onesmo, Tamara, Sarafina & Isack

vlnr: Abdhul, Sarafina, ich & Shida.
Don't move the limbo bar !
Eine lange Schlange - jede_r will mal drankommen.
Ein bisschen geschummelt, aber immerhin durchgekommen.
Und alle unters Tuuuuuch.
Die Special Needs Section der Schule macht alle anderen Schüler_innen
neidisch und ist nicht selten Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Bevor 2 Wochen Ferien sind gab es noch für die Klasse einen Ausflug zur Tunza Lodge, einem Strand direkt am Viktoriasee, zu dem Tamara und ich direkt ebenfalls eingeladen wurden.
Spielsachen in Hülle und Fülle.
Die drei von der Tankstelle. Tamara und ich mit unserer Vorgängerin Laura, die in
den Semesterferien zu Besuch war und sofort als unsere große Schwester adoptiert wurde..
Wasserspaß.
Gruppenfoto. Mwanza - ahu!
Familienbild ;)