Wahnsinn, dass der Juni ernsthaft schon rum ist und ich das hier Mitte Juli schreibe. Nur noch knapp 5 Wochen und das ist meine Zeit in Tansania vorbei, etwas woran ich gar nicht denken mag, da ich mich hier so zu Hause fühle und gar nicht glauben kann, dass es einfach vorbei sein wird.
Aber warum das so ist zeigt euch vielleicht meine Junizusammenfassung.
Anfang Juni wurden wir eingeladen auf die Jahreshauptversammlung der Jubileeversicherung teilnzunehmen und trafen dort Mama und Papa Hageb, die Eltern von
Tariq, Amal, Nawal, Hassan,
Seif, Majid und Layla.
Bei ihnen sind wir immer herzlich eingeladen und mindestens einmal alle zwei Wochen verbringen wir die Nacht bei ihnen. Es ist jedesmal einfach nur schön und wir haben viel Spaß zusammen. Dennoch war es seit Dezember das erste Bild, auf dem wir alle gemeinsam drauf sind.
Nach der Veranstaltung haben wir noch eine kleine Stickerparty veranstaltet..
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| Abdul mit seinen zwei Goldschätzen. |
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| Und jetzt alle - das breiteste Lächeln bitte! |
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| Wieviele Sticker haben wir wohl auf uns verteilt? |
Den Juni über waren Schulferien, ein guter Zeitpunkt also noch ein letztes Mal zu reisen und Ostafrika zu sehen. Tamara und ich haben uns entschieden eine kleine Ugandarundreise zu wagen, da wir in jeder größeren Stadt Freiwillige kennen und uns so eine Unterkunft eigentlich immer garantiert ist (ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber unser Freiwilligengehalt ist echt nicht das größte und Unterkünfte summieren sich dann doch bei einem 2-Wochen-Urlaub). Hier unsere Route:
(auch nochmal
interaktiv hier)
Angefangen in Mwanza sind wir in knapp 13Stunden nach Kampala, Ugandas Hauptstadt gefahren. Obwohl Kampala wie eine selbstgewählte Stadtbezeichnung klingt ist er ein Name aus Kolonialzeit:
Kampala ist eine zusammengezogene Bezeichnung aus Camp (weil dort das britische Hauptcamp in Ostafrika war) und Impala (engl. für Antilope), also Antilopencamp.
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Am ersten Abend auf dem LA BA! einem Kunst- und Kulturfestival mit Paloma. |
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Um so ein Heiligtum zu betreten muss man eben auch angemessen gekleidet werden und seine Demut zeigen. |
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Fotos sind schönerweise extra erlaubt. Die Moschee ist ein Wunderwerk der Architektur. |
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| Überblick vom Minarett aus über Kampala. |
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| Wahnsinnsaussicht. |
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| Mensch-ärgere-dich-nicht auf der Straße. |
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| Auf dem Owinomarkt - Kürbiskalebassen. |
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| Verkehr bei Nacht. |
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| Popcorn schmeckt einfach am Besten frisch gemacht. |
Von Kampala aus sind wir weiter nach Jinja, der Touristenstadtschlechthin in Uganda, wie uns immer wieder versichert wurde. Also ein muss für uns zu besuchen, dennn in Jinja ist die Nilquelle, da hier der Viktoriasee in den weißen Nil fließt. Wir haben ungefähr alle 20.000 Craftshops vor Ort besucht und auch sonst eine super Zeit gehabt.
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| Zu zweit auf dem Motorradtaxi |
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Ausblick auf die Nilquelle. Klingt spektakulär-dramatisch, ist aber eher sehr friedlich-ruhig. |
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| Der Nil bei Sonnenuntergang. |
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| Entspannen mit Carl und Christoph im Nile River Camp. |
Von Jinja aus wurden uns die
Sipifalls in der Nähe der kenyanischen Grenze beim Mount Elgon empfohlen. Es sind offiziell drei große Wasserfälle, die sich aber über eine ziemliche weites Terrassenterrain in immer kleinere Wasserfälle aufteilen und so eine einzigartig schöne Landschaft geformt haben.
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| Sonnenuntergang mit Blick auf uns. Und aufs Tal. Hihi. |
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Sonnenaufgang. Aufgrund von Wolken nicht so wahnsinn: Sun is hiding, the weather is deep. Makes me want to move back into my sheets. |
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| Wanderer im Morgennebel. |
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| In der Höhle unterm Wasserfall. |
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| In der Ferne sieht man ihn schon: den Hauptwasserfall. |
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| Aber erst müssen wir durch den Dschungel... |
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| Nach erfolgreicher Wanderung mit Guide Thomas. |
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| Aussicht auf Tal und Wasserfall. |
Von Mbale aus ging es dann weiter nach Soroti, wo wir Paloma und Zora besucht haben, wo wir aber keine Fotos geschossen haben. Nicht alles muss dokumentiert werden und die Erinnerung an den schönen Abend reicht mehr als aus.
Von Soroti ging es dann über Lira nach Masindi, wo wir Moses und seine Frau Robinah kennen gelernt haben, die uns nicht nur mit einer Unterkunft sondern auch bei der Organisation eines 1-Tages-Trips in den
Murchinson-Falls-Nationalpark geholfen haben.
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| Spaß in unserem Bett. |
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| Moses und seine Schwester Margaret und seine Tochter Maria. |
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| Büffel im Murchinson Fall NP. |
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| Ein trinkender Elefant. |
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| Finde das Krokodil. |
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| Auf dem Boot mit den Murchinson-Falls im Hintergrund |
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| Und nooooch ein Bild mit Wasserfall. |
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| Na gut, ein letztes noch. Dann is aber auch gut mit den Wasserfällen. |
Von Masindi aus sind wir weiter nach Fort Portal, wo wir zwei Tage lang bei bestem Sonnenschein am See gelegen haben und Sommerferiengefühle hatten.
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| Am Steg am See im Sonnenschein - die drei 'S', so muss das sein. |
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In der übermäßig dekadenten Kyaninga Lodge am Lake Kyaninga. Mehr als ein Foto dort konnten wir uns eindeutig nicht leisten... |
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| Die beste Pizza seit 10 Monaten im "The Dutchess" |
Unser letzter Stop in Uganda galt der kleinen Stadt Kabale, wo wir noch ein letztes Mal richtig wandern wollten und über eine Bergkette hinweg Richtung Lake Bunyoni schleppten. Ja, schleppten. Laut den Freiwilligen vor Ort "kann man gar nichts falsch machen, überall an der Seite haben die Locals ihre Fußwege". Tamara und ich haben uns dann etwa 3 Stunden durch absolut unwegsames Gelände gestolpert um dann die richtigen Wege zu erreichen. Darum waren wir auch zu fertig noch Fotos vom wirklich beeindruckenden
Bunyoni zu schießen, aber der Anblick hatte die 5-stündige-Horrortour zum Glück in den Schatten gestellt.
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| Solange einem das Lachen nicht vergeht: Luca, die kletternde Bergziege. |
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Das einzige selbstgeschossene Lake Bunyonifoto. Oooh, aaah, uuh. |
Auf dem Rückweg nach Mwanza haben wir noch in der tansanischen Stadt Bukoba, ebenfalls am Viktoriasee, gehalten, da dort der See nochmal ganz andere Wellen und Formen annimmt als in Mwanza und wir auch nicht wissen, wann und ob wir jemals wieder die Chance zu haben dorthin zu kommen.
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Nordseefeeling am Lake Viktoria. Der Wind zieht mich fast aus, das Wasser ist graukalt und der Sand nicht so weich wie er aussieht. |
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| Lake Victoria kurz vor Mwanza von der Autofähre aus. |
Unsere Reise von Freiwilligen zu Freiwilligen schloß sich dann mit einem Besuch von Anna und Marie aus Chikukwe (ganz im Süden Tansanias bei Masasi), die auch mit
IN VIA hier sind. Es war super schön, sie zu Besuch haben, weil ich z.B. mit Marie alle meine Seminare (inzwischen 4 an der Zahl) hatte und es einfach Spaß macht die eigene Entwicklung und auch ihre zu beobachten und zu besprechen. Mit den beiden aufs Rückkehrerseminar zu gehen ist auch eines der Highlights, auf die ich mich wieder in Deutschland freue, weil die beiden einfach
super geil sind.
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Tamara, Marie, ich und Anna vor dem Amani-Girls-Home-Daladala mit dem IN VIA Logo unten rechts |